Vorsorge für den Pflegefall

2,5 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig. Tendenz: steigend. Noch übernehmen häufig Angehörige die häusliche Pflege, doch vielfach fehlt ihnen dafür die Zeit. Deshalb sind immer mehr Pflegebedürftige auf professionelle Pflege durch ambulante Dienste oder in Pflegeheimen angewiesen. Die Zahl der in Heimen vollstationär Versorgten stieg von 1999 bis 2011 um 30 Prozent.

Ratgeber – Die Pflegekosten steigen stetig – die Leistungen der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung nur selten. Die Kosten für einen Pflegeplatz betragen z. B. in der Pflegestufe III schon jetzt im Durchschnitt ca. 3.500 Euro. Die Pflege-Pflichtversicherung übernimmt zurzeit 1.550 Euro. Für die Differenz von 1.950 Euro müssen die Betroffenen selbst aufkommen.

Dafür muss oft das gesamte Einkommen aufgewendet, das Ersparte geopfert und Wohneigentum verkauft werden. Reicht das nicht, werden die Betroffenen zum Sozialfall und Partner und Kinder werden zur Kasse gebeten.

Private Vorsorge tut not – und wird jetzt staatlich gefördert
Seit 2013 gibt es den „Pflege-Bahr”, eine private Pflegeversicherung (mit Leistungen ab Pflegestufe 0), die der Staat mit 5 Euro im Monat unterstützt. Voraussetzung dafür ist, dass zugleich ein Eigenbeitrag von zumindest 10 Euro im Monat geleistet wird. Dafür gibt es im Pflegefall garantierte
Leistungen in allen Pflegestufen, z. B. 600 Euro monatlich in Pflegestufe III. Der Abschluss ist selbst im fortgeschrittenen

Alter noch möglich, denn es gibt keine Altersbegrenzung und keine Gesundheitsprüfung. Allerdings können die Leistungen erst nach einer Wartezeit von 5 Jahren in Anspruch genommen werden. Ein früher Einstieg lohnt sich, denn in jungen Jahren sind die Beiträge günstiger.

Umfassende Auskunft über die gesetzliche Pflegeversicherung gibt der „Ratgeber zur Pflege“, den Sie im Internet unter www.bundesgesundheitsministerium.de herunterladen oder bestellen können.

Ein Pflege-Tagegeld schließt die Versorgungslücke
Um das gesamte Kostenrisiko im Pflegefall abzudecken, empfiehlt es sich, alle 3 Komponenten der Pflegeversicherung zu nutzen: die gesetzliche, den Pflege-Bahr und eine zusätzliche private Pflege-Tagegeldversicherung.

Besonderer Vorteil: Das Tagegeld wird immer (in Abhängigkeit zur jeweiligen Pflegestufe) gezahlt – egal, ob die Pflege zu Hause oder stationär im Pflegeheim erfolgt.


LVM Agentur Sven Engelbergs
Große Bruchstr. 7a
41747 Viersen
Tel: 02162 9184040
Fax: 02162 9184050
info@engelbergs.lvm.de

Webseite: lvm-viersen.de

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.