Wer soll Sie beerben und wer nicht?

Ist kein Testament oder Erbvertrag vorhanden, regelt das die gesetzliche Erbfolge: Erbberechtigt sind dann vorrangig der überlebende Ehegatte (oder gleichgeschlechtliche Partner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft), die Kinder oder Enkel oder die Eltern. Diese sind auch pflichtteilberechtigt.

Ratgeber – Aber auch entfernte Verwandte, die Sie vielleicht gar nicht kennen, können erbberechtigt
sein, wenn nähere Verwandte nicht existieren oder verstorben sind. Deshalb ist es sinnvoll, die Erbfolge durch ein Testament selbst zu bestimmen.

Testament
Ein Testament kann mithilfe eines Notars oder eigenhändig erstellt werden. Das eigenhändige Testament muss komplett handschriftlich abgefasst und am Ende mit vollem Namen unterschrieben sein. Einzelne Seiten und nachträgliche Ergänzungen sind ebenfalls zu unterzeichnen. Geben Sie Ort und Datum an, damit ggf. ein neueres Testament zweifelsfrei identifiziert werden kann. Die sicherste Aufbewahrung ist die Hinterlegung beim Amtsgericht.

Erbvertrag
Vor einem Notar können zwei Parteien einen Erbvertrag schließen, mit dem ein Vertragspartner (z. B. ein nicht erbberechtigter nicht ehelicher Lebenspartner) als Erbe eingesetzt wird. Während ein Testament einfach widerrufen werden kann, muss beim Erbvertrag ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden. (Quelle: LVM Versicherung)

Die Broschüre „Erben und vererben“ des Bundesministeriums der Justiz informiert über gesetzliche Erbfolge, Testament und Erbvertrag, Erbschaftsteuer und Formalitäten im Todesfall: www.bmj.de


LVM Agentur Sven Engelbergs
Große Bruchstr. 7a
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